Fehlerhafte Widerrufsbelehrung

Woher kommen fehlerhafte Widerrufsbelehrungen?

fehlerhafte widerrufsbelehrung 1Seit dem Jahr 2002 gehören Darlehensvertrag und vorgeschriebene Widerrufsbelehrungen fest zueinander. Trotz festgelegter Vorgaben vom Gesetzgeber wollten einige Kreditinstitute lieber eigene Belehrungen an Ihre Kundinnen und Kunden aushändigen. Die dafür engagierten Juristen haben allerdings in mehreren Fällen grobe Fehler in den Widerrufsbelehrungen zum Darlehensvertrag gemacht. Diese Fehler ermöglichen es nun immer mehr Kreditnehmern, frühzeitig aus den Darlehensverträgen zu den damals hohen Zinsen auszusteigen und auf günstiger verzinste Kredite umzuschulden. Dass diese Praxis den betroffenen Banken mehr als unangenehm ist, ist in diesem Fall natürlich kein Geheimnis. Denn ihnen gehen nicht nur die Einnahmen aus Zinsen und Zinseszinsen verloren, sondern auch die hohen Vorfälligkeitsentschädigungen, die Kundinnen und Kunden im Falle einer frühzeitigen Darlehensauflösung zu zahlen hätten. Warum sollten Kreditnehmer in diesem Fall dann eine Entschädigung entrichten? Schließlich liegt der Fehler bei den Kreditgebern. Trotz der mehrfachen Novellierung der Muster für Widerrufsbelehrungen, auf welche Kreditinstitute zurückgreifen konnten, sind Fälle von 2002 bis in die jüngere Vergangenheit zu beobachten, in denen Bankkunden sich den Fehler ihres Kreditgebers zunutze machen, um auf günstigere Darlehen umzuschulden. Sowohl die Verbraucherschutzzentralen als auch Anbieter wie Maximum IUS prüfen gern Ihre Widerrufsbelehrungen zum Darlehensvertrag auf fehlerhafte Klauseln. Im Gegensatz zu Verbraucherschützern bietet Maximum IUS diesen Service kostenlos an. Außerdem bieten wir Ihnen eine umfassende Beratung und Betreuung während des gesamten Zeitraums der Umschuldung.

Was bewirken die Fehler in der Widerrufsbelehrung?

Viele Banken in Deutschland haben diese fehlerhaften Widerrufsbelehrungen gemeinsam mit den seit 2002 ausgestellten Darlehensverträgen ausgehändigt. Betroffen sind nicht nur kleinere Banken, ohne eigene Justiziare, sondern auch die Marktführer auf dem deutschen Finanzparkett. Die eingefügten, fehlerhaften Klauseln sorgen in erster Linie dafür, dass die Widerrufsfrist nicht wirksam beginnen kann. Wenn nach dem BGB die eigentliche Widerrufsfrist eines Vertrag 14 Tage beträgt, können sich diese Widerrufsfristen auf diese gesamte Vertragslaufzeit ausdehnen. Das bedeutet: Selbst wer nach dem 1. November 2002, der Tag an dem die Widerrufsbelehrung zum Darlehensvertrag zur Pflicht wurde, seinen Darlehensvertrag abgeschlossen hat, hat gute Chancen, auch heute noch den Vertrag ausordentlich kündigen zu können. Dass diese Option mehr als ein Jahrzehnt nach der Einführung dieser Gesetzeslage noch bestehen würde, hätten sich wohl weder Kreditgeber, Bankkunden noch der Gesetzgeber träumen lassen. Träumen dürfen nun aber in erster Linie Darlehenskunden, deren Verträge zu den damals gängigen Zinssätzen aufgesetzt wurden. Denn seit dem historischen Zinstief, der durch den niedrigen Leitzins der Europäischen Zentralbank verursacht wird, ist Geld zu leihen so günstig wie noch nie zuvor. Wer seinen Kreditvertrag außerordentlich kündigt, das Darlehen also auflösen möchte, muss in der Regel mit einem riesigen Aufwand rechnen. Den Banken geht durch dieses Vorhaben bereits eingeplanter Umsatz verloren. Um für diese Differenz möglichst gering zu halten, müssen Kreditnehmer mit einer hohen Vorfälligkeitsentschädigung rechnen. Da nun aber, durch fehlerhafte Widerrufsbelehrungen, die 14-tägige Widerspruchsfrist nie begonnen hat, können Verträge für Darlehen vollkommen legal und ohne Sonderzahlungen mit Verweis auf einen Widerruf des Vertrags gekündigt werden. Ein Alptraum für die betroffenen Banken, ein wahrer Geldsegen für die profitierenden Kreditnehmer.

Was bedeutet das für die Kunden?

fehlerhafte widerrufsbelehrung 2Der Fall liegt somit klar auf der Hand: Wer eine falsche Widerrufsbelehrung zu seinem Darlehensvertrag erhalten hat, sollte unbedingt die Möglichkeit zu einem Widerruf und zur Umschuldung auf ein günstigeres Darlehen prüfen. Auch die Möglichkeit, dass die kreditgebende Bank nach einem Widerruf diese Möglichkeit bestreitet, den Darlehensvertrag trotzdem auflöst und binnen kürzester Zeit sowohl die ausstehende Kreditsumme getilgt und eine Vorfälligkeitsentschädigung gezahlt haben möchte, besteht. Die ausstehende Kreditsumme zu fordern ist das gute Recht der Bank. Für diesen Fall sollte in jedem Fall die Anschlussfinanzierung bereits geklärt sein, bevor die Bank ihre Forderung erhebt. Wer auf Teufel komm raus eine Anschlussfinanzierung beschaffen muss, kann schnell auf Kredite angewiesen sein, die höher verzinst sind, als es der marktübliche Leitzins derzeit rechtfertigen könnte. Wem es nicht gelingt, in der kurzen Zeit eine passende Anschlussfinanzierung auf die Beine zu stellen, dem droht die Zwangsversteigerung des gerade erst finanzierten Eigentums. Deshalb sollte man auf die Hilfe von Profis zurückgreifen. Es ist nicht nur ratsam, einen Anwalt mit der Durchführung zu betrauen, sondern auch einen Anbieter zu Rate zu ziehen, der sich um die Abwicklung des alten Darlehensvertrages bei gleichzeitig Beschaffung einer Anschlussfinanzierung kümmert. Mit Maximum IUS vertrauen Sie in ein Unternehmen, das nicht nur diese beiden Aufgaben für Sie übernimmt, sondern auch die Streitkosten mit Ihrer Bank finanziert und darüber hinaus das vollständige finanzielle Risiko im Falle eines Scheiterns trägt. Sollte das Kreditinstitut trotz einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung zum Kreditvertrag eine Vorfälligkeitsentschädigung fordern, sollte man in der Regel einen Anwalt mit dem Fall beauftragen. „Bloß nicht nachgeben!“ lautet dann die Devise, denn der Kreditgeber ist juristisch im Unrecht. Der Fehler im Darlehensvertrag, beziehungsweise den dazugehörigen Belehrungen, liegt bei ihnen und nicht beim Kunden. Der Kunde darf deshalb innerhalb der vertraglich geregelten Frist keinen wirtschaftlichen Schaden für die Ausnutzung seines Rechts auf den Widerruf erleiden.

Welches Vorgehen ist richtig?

Im besten Fall beauftragen Sie ein erfahrenes, professionelles Unternehmen mit der Durchführung der gesamten Prozedur. Mit Maximum IUS wählen Sie einen starken, transparenten Partner, der sich um die Wahrung Ihres Rechts auf einen Widerruf des Darlehensvertrages innerhalb der Fristen, für die Sie unterschrieben haben, kümmert. Reichen Sie als erstes Ihren Darlehensvertrag bei Maximum IUS ein. Wir prüfen für Sie die Widerrufsbelehrung zum Darlehensvertrag auf fehlerhafte Klauseln, die es Ihnen ermöglichen, den Vertrag frühzeitig und ohne außergewöhnliche finanzielle Aufwendungen zu kündigen. Sollte Ihr Vertrag diese Vorgabe erfüllen, bieten wir Ihnen an, uns in Ihrem Namen um die Angelegenheit zu kümmern. Gern vermitteln wir Ihnen einen Rechtsbeistand und kommen für dessen Kosten auf. Maximum IUS ist Ihr Berater, Streitfinanzierer und der Vermittler für Ihre Anschlussfinanzierung – Ihr wahrer Widerrufsjoker. Obwohl wir für die Kosten des Rechtsbeistands aufkommen, bleibt dessen Schweigepflicht für Ihren Fall unangetastet. Ausschließlich auf Ihren persönlichen Wunsch hin, werden wir von ihrem Anwalt über den Stand der Dinge unterrichtet. Während Sie und Ihr Rechtsbeistand Ihren Darlehensvertrag mit fehlerhafter Widerrufsbelehrung auflösen, kümmern wir uns im Hintergrund um die Beschaffung der günstigsten Anschlussfinanzierung für Sie. Sollten Sie über einen unserer Finanzierungspartner zu uns gekommen sein, besorgt selbstverständlich dieser Makler/Finanzierungsvermittler die Anschlussfinanzierung. Gleichzeitig tragen wir das komplette finanzielle Risiko für Sie, sollten wir uns mit der Beurteilung Ihres Darlehensvertrages geirrt haben. Nur wenn wir gemeinsam erfolgreich sind, entlohnen Sie uns. Nach einem gemeinsamen Erfolg erlauben wir uns, Ihnen einen Teil der gesparten Vorfälligkeitsentschädigung als Honorar für unsere Unterstützung in Rechnung zu stellen.